Januar 2016: Die mit der Rakel „II“


Die Definition des Begriffes hat ihren Ursprung im Französischen „racle“ und bedeutet so viel wie  Kratzeisen ober Abstreichholz und wurde u.a. auch für ein Getreidemaß verwendet. Seit Mitte der 1940er Jahre wurde die „frz. art informel (nicht geometrisch)“ als Sammelbegriff für abstrakte Kunst verwendet. „informelle Kunst“ hat sich als Richtung der modernen Malerei entwickelt und bezeichnet keinen einheitlichen Stil, sondern charakterisiert eine künstlerische Haltung, die das klassische Form- und Kompositionsprinzip ebenso ablehnt wie die geometrische Abstraktion.

Informel wird als Sammelbegriff für diejenigen Kunstrichtungen verwendet, die sich auf die nicht-geometrische Traditionslinie abstrakter Malerei gründet. Das beutet Formlosigkeit und Spontaneität in der künstlerischen Produktion. Es gibt keine starren Regeln und folgt auch wie im Surrealismus den Prozessen des Unbewussten.

Namensgeber war der Kunstkritiker Michel Tapié, der den Namen art informel für eine Pariser Ausstellung im Studio Facchetti Ende November 1951 mit dem Titel „Signifiants de l’informel“ geprägt hat.

In meinen News für Februar 2016 „Die mit der Rakel II“werde ich einige der bekanntesten Vertreter dieser Kunstrichtung vorstellen.

seerosen -140x75Wilhelm Maczkowski, Arbeit mit der Rakel

Monatsspruch:

Die psychophysische Energie der Farbe ist die Kraft, die sie auf die Gemüts- und körperliche Verfassung des Betrachters ausübt.

aus: Bildende Kunst, Pawlik/Straßner – Energie und emotionale Wirkung

Barbara Paul-Zittlau, Januar 2016

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