März 2015: Kunstfälschungen II

In meinen Ausführungen zu den Kunstfaelschungen für den Monat Februar habe ich bereits erwaehnt, dass Faelschungen im eigentlichen Sinn keine Kopien sind, sondern Werke, bei denen der Fachmann getaeuscht werden soll.

Im Februar diesen Jahres  wurde in Wiesbaden ein Prozeß gegen drei Maenner, die als die Koepfe eines Ringes von sechs Kunstfaelschern ermittelt wurden, eroeffnet.

Eine groß angelegte Razzia in mehreren Bundeslaendern von Hamburg bis Bayern mit ueber 100 Beamten hat diese international agierende Faelscherszene ausgehoben. Die beteiligten Galeristen Itzhak Z. und Moez H. befinden sich in Untersuchungshaft.

19 gefaelschte Bilder wurden mit einem Erloes von 11 Millionen Euro veraeußert.

Diese Vorfaelle, von denen ich noch zwei weitere Monate berichten werden, moechte ich als Galeristin zum Anlass nehmen, auf die “Zeitgenoessische Kunst”  und die Kuenstler der Gegenwart zu verweisen.

Monatsspruch

“Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns gluecklich oder ungluecklich.”

Epiktet der Philosoph

*   55 n.Chr. in Hierapolis (Türkei)

† 135 n.Chr. in Nikopolis (Griechenland)

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